Grundausstattung

Mein Hobby

Die Grundausstattung

 

Welche Ausrüstung ist am besten?

  • Jeder Angler benötigt eine gewisse Grundausstattung, um seinem Hobby nachgehen zu können. Die Ausstattung richtet sich nach gewissen Umständen und  umweltlichen Faktoren.
  • Diese sind unter anderem die Gewässer-Beschaffenheit oder die Größe des zu erwartenden Fanges.
  • Nun solltest Du als Anfänger aber darauf achten, den Aufwand relativ übersichtlich zu gestalten.

Wie gelingt Dir das?

  • Wenn Du einen langjährigen Angler, der sich auf Karpfen-angeln oder Hecht-angeln oder aufs Fliegenfischen, usw. spezialisiert hat, fragst, ob es eine Allroundausrüstung gibt, wird er Dir mit einem deutlichen "NEIN" antworten.
  • Keine Sorge, Du musst Dir jetzt nicht eine Rute zum Karpfen-angeln, eine zum Hecht-angeln und eine zum Forellen-angeln zulegen.
  • All diese Spezialisten haben auch mal klein angefangen und auch meine erste Rute war eine für alle Fische.

Was benötigst Du also zum Fischen?

  • Zuallererst brauchst Du eine Rute, eine Rolle, Schnur und die gewünschte Montage aus Pose (Schwimmer) und Schrotblei bestehen oder aus einem Grundblei, welches wie der Name schon sagt, die Montage auf den Grund des Gewässers befördern soll.
  • In beiden Motagen benötigst Du selbstverständlich auch noch Haken und Köder.

Aber wie sieht sie nun genau aus, die richtige

 

Grundausstattung für den Einsteiger?

  • Auch die Technik der Angelruten hat eine rasante Entwicklung durchgemacht.
  • Es ist noch garnicht so lange her, als noch fast jeder mit der typischen Bambusrute loszog. Was war damals die Vollglas oder Fieberglasrute eine Revolution! Heute gibt es dagegen fast nur noch Kohlefaserruten, heufig verfeinert durch die Kombination mit Kevlar oder Silikoncarbid.

Welche unterschiedlichen Ruten gibt es denn?

  • Man kann die Angelruten dieser Welt grob in vier Kategorien einteilen: Grundruten-Spinnruten-Bootsruten und Fliegenruten.
  • Nur solltest Du als Anfänger nicht unbedingt mit einer Fliegen oder Bootsrute beginnen.
  • Was Du benötigst ist eine Rute, mit der Du genauso gut der Grundangelei wie der Posenangelei nachgehen kannst und mit der Du auch Spinnfischen betreiben kannst.

Wie aber hat man sich eine solche Rute vorzustellen?

Aktion?

  • Mit der Aktion einer Rute ist nicht gemeint, wie oft die Rute durch den Biss eines Fischen in Aktion tritt. Nein, vielmehr wird mit dem Begriff "Aktion" beschrieben, in welcher Art sich die Rute bei Belastung durchbiegt.
  • Hierbei werden drei verschiedene Aktionen unterschieden: Es gibt die Spitzenaktion, die mittlere Aktion und die durchgehende Aktion.
  • Spitzenaktion bedeutet, dass beim Drill eines Fisches nur die Spitze, also der obere Teil der Angelrute arbeitet und sich druchbiegt. Der rest der Rute bleibt steif. Damit eignen sich solche Ruten vor allem für die Posenfischerei auf kleine Weißfische wie Rotaugen oder Döbel.Besonders feine Spitzen dienen direkt als Bissanzeiger. Hierbei kann man dann auch mit einer leichten Grundbleimontage fischen, denn der Biss wird über das Wippen der Spitze signalisiert.
  • Mittlere Aktion bedeutet, wie der Name schon sagt, dass sich die Rute bei Belastung bis etwa zur Mitte durchbiegt. Gegenüber der Spitzenaktion hat diese den Vorteil, dass beim Drill größerer Fische weder die Gefahr besteht, die Spitze könne brechen, noch dass der Haken aus dem Maul des Fischen ausschlitzen kann.
  • Durchgehende Aktion heißt demzufolge, dass sich die Rute bei entsprechender Belastung bis in den Handteil durchbiegt. Mit diesen Ruten kann man auch besonders große Fische wie Waller, Karpfen oder Hecht drillen. Außerdem sind sie sehr gut dazu geeignet, große Wurfweiten zu erzielen und das auch mit recht großen Ködern. Es ist jedoch nicht so, dass man allein mit den Kauf einer solchen Rute sicher sein kann, dass man von nun an weite Würfe vollbringt, nein dazu gehört auch etwas Übung.
  • Daher Empfehlung für den Einsteiger eine Rute mit mittlerer Aktion.

Wurfgewicht?

  • Das Wurfgewicht gibt an, mit welcher Gewichtsbelastung am besten ausgeworfen wird. Das Wurfgewicht ist ein Richtwert, der vom Hersteller der Rute ermittelt wird.
  • Mit Gewicht ist in diesem Fall gemeint, wie schwer Blei und Köder gemeinsam sind.
  • Wird das Wurfgewicht zu sehr überschritten, besteht die Gefahr eines Rutenbruchs.
  • Dabei gilt natürlich, dass das angegebene Wurfgewicht ein reiner Richtwert ist. Bei zu hoher überlastung, kann es durch aus zu einen Ruten bruch kommen.
  • Das Wurfgewicht steht übrigens auf jeder Rute irgendwo am Handteil.
  • Empfehlung für den Einsteiger eine Rute mit einem Wurgewicht zwischen 20-80 Gramm.

Beringung?

  • Die meisten Ruten haben Ringe, es gibt auch Ruten ohne Ringe, bei diesen Ruten ist der Schnurlauf in der Rute, diese Ruten sind höher belastbar als beringte Ruten, aber auch dem entsprechend teurer.
  • Die Ringe der beringten Rute, auch Schnurringe genannt, können besonders hochbeinig sein oder direkt an der Rute sitzen.
  • Es gibt sowohl Einsteg-Ringe als auch Zweisteg-Ringe und welche die besseren sind, ist schwer zu sagen, denn es kommt darauf an, wie man Angeln möchte.
  • Wenn man zB. ausschließlich mit Pose fischt, sollte man hochbeinige Zweisteg-Ringe verwenden, weil die Hochbeinigkeit das Festkleben der nassen Schnur an der Rute verhindert und Zweisteg-Ringe deutlich langlebiger sind als andere.
  • Da aber die erste Rute eine Allroundrute sein sollte, sind alle anderen Merkmale nicht so wichtig. Viel wichtiger ist, dass die Rute mindestens über fünf Ringe verfügt und diese auch sauber gewickelt und jackiert sind.

Rutenarten und Rutenlänge?

  • Man unterscheidet zwischen Teleskop Ruten(ausziehbar), Steckruten und einteilige Ruten.
  • Teleskop Ruten sind für den Transport am besten Ausgestattet(geringe Größe).
  • Steckruten haben meist eine bessere Aktion als Teleskop Ruten, sie können zweiteilig oder auch mehrteilig sein.
  • Einteilige Ruten weisen eine noch bessere Aktion auf und sind auch höher belastbar, diese Ruten werden gerne zum Big Fisch angeln genutzt.
  • Die länge einer Rute richtet sich nach den Gewässereigenschafte nund anderen Faktoren.
  • An kleineren Flüssen, Bächen und Teiche eignet sich eine Rute mit einer länge von 2,10m bis 2,40m am besten, da die besten stellen sich meist an zugewachsener Uferbefestigung befinden.
  • An großen Flüssen und Seen eignen sich Ruten mit einer länge von 2,70m bis 3,30m am besten da man mit den etwas längeren Ruten auch weiter Auswerfen kann.
  • Empfehlung für Einsteiger eine Teleskop- oder Steckrute mit einer länge von 2,40m bis 3,00m.

Welche Angelrolle?

  • Grundsätzlich gibt es viele Angelrollen. Es gibt zum Beispiel Multirollen, Fliegenrollen, Kapselrollen und Stationärrollen. Damit sind noch nicht einmal alle genannt, aber eines ist sicher, für den Anfänger (Einsteiger) gibt es nur eine Rolle und das ist die Stationärrolle.
  • Die Stationärrolle ist auch die am meisten verwendete Rolle, was natürlich daran liegt, dass man mit dieser Rolle, abgesehen vom Fliegenfischen jeder Angeltechnik ausführen kann.
  • Es gibt einige Merkmale die Deine Rolle haben sollte und dazu gehört ein gutes Laufverhalten. Das bedeutet, dass sich die Rolle beim Bewegen der Kurbel leicht und gleichmäßig drehen soll und wenn Du das Gefühl hast, dass die Rolle stockend läuft oder gar wackelt, lass diese Rolle lieber im Laden.
  • Ein weiteres Merkmal, welches Du beachten solltest, ist das Schnurlaufröllchen. Dieses Röllchen befindet sich am Schnurfangbügel und ist dafür verantwortlich, das die Schnur von der Rolle oder auf die Rolle kommt.
  • Das wichtigste Merkmal einer guten Angelrolle ist die Bremse. Es gibt Front und Heckbremsen. Die eine sitzt am Kopf der Rolle, die andere hinteren Ende der Rolle. Welche Gremse man verwendet ist eigentlich egal, denn nur Du kannst herrausfinden welche Bremse du persönlich am besten bedienen kannst. Wichtig ist jedoch, dass die Bremse ruckfrei anspringt und ebenso ruckfrei arbeitet.
  • Das letzte wichtige Merkmal der Rolle ist, dass Schnurfassungsvermögen der Spule. Dieses Fassungsvermögen ist auf der Spule angegeben. Ich Empfehle Dir ein Fassungsvermögen von 100 Meter 0,35-Millimeter Schnur. Bei diesem Fassungsvermögen bekommst Du auch genügend Schnur für das Hecht oder Karpfenangeln, beispielsweise 0,35-Millimeter Schnur, auf die Spule.
  • Beim Spinangeln ist darauf zu Achten das, das Gewicht der Rolle so gering wie möglich ausfällt, wenn man sich vorstellt ca. 2 Std ohne große Pause zu Angeln und die Rute ständig auswürft und wieder einholt(Spinangeln), dann kann man sich vorstellen das es einen dann ganz schön an die Substanz geht.

Welche Angelschnur?

  • Damit sind wir auch schon beim Thema Schnur. Die Angelschnur ist die einzige Verbindung vom Fisch zum Angler und muss streckenweise extremen Belastungen standhalten und daher sollte man immer darauf achten, dass die Schnur in Ordnung ist.
  • Die Angelschnur wird eingeteilt in Hauptschnur und Vorfach. Hierbei macht die Haupfschnur natürlich den größeren Anteil aus. Schnüre können aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt werden aber grundsätzlich kann man sie jedoch in zwei Kategorien einteilen.
  • So gibt es die Monofilschnüre und die Multifilschnüre die auch geflochtene Schnüre genannt werden. Wie der Name schon sagt, besteht die Monofilschnur aus einem einzigen Kunststofffaden und die Multifilschnüre bestehen aus mehreren Fäden, die in einander geflochten sind.
  • Diese Fäden sind aus einem Material, welches z.B. Dyneema genannt wird. Die einzelnen Fäden werden zu einer Schnur geflochten wobei darauf zu achten ist, dass das Geflecht so rund wie möglich ist.
  • Die Monofilschnur ist die herkömmliche Schnur und dient zum Friedfisch und Salmoniden fischen, die Geflochtenen Schnüre werden eher bei Hecht fang angewand, da die Tragkraft und Konsistenz der Multifilschnüre bei gleichen Durchmesser gegenüber Monofilschnüren größer ist. Die Tragkraft ist auf jeder Schnurverpackung angegeben und gibt das maximale Gewicht der Schnur an, das die Schnur tragen kann ohne zu reißen.
  • Ein weiteres Merklam der geflochtenen Schnur ist die fehlende Dehnbarkeit. Dies ist aber bei einem Drill nicht unbedingt positiv, das die vorhandene Dehnung normalerweise einen weiteren Puffer ausmacht, der den Drill unterstützt.
  • Das Vorfach sollte immer etwas dünner als die Hauptschnur sein. Das hat den Vorteil das wenn eine Schnur reißt, dann eher am Vorfach als an der Hauptschnur und es ist schonender für den Fisch, das er nur den Hagen mit Vorfach im Maul hat und nicht 20m Schnur mit sich herum ziehen muss.
  • Natürlich spricht außerdem die Köderpräsentation für ein dünnes Vorfach, denn so gelingt es Dir Köder deutlich unauffälliger zu präsentieren, wodurch der Fisch schneller die Scheu vor dem Köder verliert.
  • Vorfächer kann man selber anfertigen oder aber fertig kaufen. Im Handel gibt es für jeden Zielfisch spezielle Vorfächer. Hierbei sind Durchmesser und Hakengröße bereits auf die zu erwartende Beute zugeschnitten.
  • Natürlich hat das Selbstanfertigen Vorteile, denn so kann man den Durchmesser-Länge und auch Hakengröße selbst bestimmen.

Welcher Haken?

  • Es gibt unbeschreiblich viele verschiedene Angelhaken, aber grundsätzlich kann man sie in zwei Kategorien einteilen in Öhrhaken und Plättchenhaken. Diese Bezeichnung der Hagen beschreibt, wie das Vorfach am Haken befestigt wird.
  • Der Angelhaken beginnt mit dem so genannten Kopf, daran schließen sich Schenkel und Hakenbogen an und am Ende ist die Spitzte die in den meisten Fällen mit Wiederhaken versehen ist.
  • Das Öhr oder Plättchen bilden jeweils den Kopf des Hakens. Ist der Kopf in Form eines Öhrs oder einer Öse, handelt es sich um einen Öhrhaken und Plättchen wird der Kopf genannt, wenn diesen flach geplättet ist.
  • Die meisten Fertigvorfächer besitzen Plättchenhaken, da sich solche Haken maschinell einfacher binden lassen. Grundsätzlich kann man solche Hakentypen auch selber binden, was allerdings etwas Übung und gegebenenfalls einer Anleitung bedarf.
  • Angelhaken gibt es genau wie Fische auch, in den Unterschiedlichsten Größen.Um dem Angler die Auswahl beim Kauf zu erleichtern, gibt es jedoch geregelte Größenbezeichnungen.
  • Hierbei gilt: Je kleiner die Größenbezeichnung, desto größer der Haken. Das bedeutet also, ein Haken mit der Größe6 ist größer als ein Haken der Größe 14. Allerdings ist der Haken mit der Größe 1 nicht der größte, denn es gibt auch noch Übergrößen. So hat der nächst größere Haken die Größe 0, dann folgt 1/0-2/0 und so weiter.
  • Wer sich zum ersten Mal ans Wasser setzt, ist mit einem Vorfach, das die Hakengröße 6-8 hat, auf der sicheren Seite. Denn an einem solchen Haken kann man Maiskörner befestigen, genauso wie Teig oder auch kleinere Würmer.
  • Dementsprechend kann man ein kleines Rotauge genau so gut haken wie beispielsweise auch einen Karpfen. Das gilt natürlich nur wenn Du dich von dem Fisch den Du fängst, überraschen lassen willst. Ansonsten gilt, je größer der Zielfisch, desto größer der Haken.
  • Angelhaken lassen sich noch in drei weitere Kategorien einteilen. Es gibt Einfachhaken-Zwillingshaken und Drillingshaken, wobei diese Bezeichningen von der Anzahl der Spitzen abhängt. Also hat ein Eifachhaken nur eine Spitze, der Zwillingshaken (Doppelhahen) zwei und der Drillingshaken drei.
  • Grundsätzlich gilt: Jeden Fisch kann man mit einem Einfachhaken fangen. Dies muss jedoch etwas differenzierter gesehen werden. So hängt die Verwendung eines Zwilling oder Drillingshakens nicht allein vom Fisch ab, sondern auch vom Köder und schränke mal ein, dass Zwillings und Drillingshaken ausschließlich beim Raubfischangeln verwendung finden.
  • Ein letzter Hinweis zum Thema Haken ist jedoch noch nötig. Achte stets darauf, dass Deine Haken immer Scharf sind, denn nur mit einem scharfen Haken ist gerwährleistet, dass der Fisch sicher gehakt werden kann.
  • Dieser sorgfältige Umgang mit dem Material ist nicht nur für Dich wichtig, sondern auch für den Fisch. Denn rostige oder auch nur unscharfe Haken greifen nicht sicher im Maul des Fisches, verursachen jedoch böse Verletzungen, die völlig unnötig sind.

Welcher Wirbel?

  • Die Verbindung zwischen Vorfach und der Hauptschnur, wird mit Hilfe eines Wirbels hergestellt.
  • Was ist ein Wirbel? Ein Wirbel ist ein Metallteil, welches aus zwei Ösen besteht, die miteinander verbunden sind. Beide Ösen lassen sich jedoch unabhänging voneinander in alle Richtungen drehen. Dies ist nötig, um ein verdrehen der Schnur zu verhindern.
  • Es gibt Wirbel mit Karabiner und ohne Karabiner, wobei sich Wirbel mit Karabiner deutlich besser handhaben lassen und sind deshalb natürlich auch dem Einsteiger zu empfehlen. Angelst Du mit Fertigvorfächern, lassen sich diese leichter und auch schneller wechseln, wenn Du einen Karabiner verwendest.
  • Im Grunde verwenden die meisten Angler Wirbel ohne Karabiner, das den Vorteil bei extrem weiten auswerfen ein Verheddern des Vorfaches am Karabiner zu verhindern.
  • Als Einsteiger jedoch musst Du ja nicht gleich auf Wurfweiten von 80 bis 100 Metern kommen. Die Wirbel werden übrigens, wie die Haken in verschiedenen Größen eingeteilt.
 
 
Hier bekommst du zum Beispiel alles was wir oben aufgeführt haben aus einer Hand.