Kanalisation

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Die Kanalisation

Eine Kanalisation ist eine Anlage zur Sammlung & Ableitung von Schmutzwasser, Regen- und Schmelzwasser ( Fremdwasser )

durch unterirdische Kanäle.

Zur Kanalisation gehören neben dem Kanalnetz auch Sammel-, Pump-, Absperr- und mechanische Reinigungsanlagen. ( Sonderbauwerke, denen in der Verfahrenstechnik hohe Ansprüche zu Grund liegen & hoher Aufwand gebürt

 

Das gesammelte Abwasser wird zu Abwasserbehandlungsanlagen (Kläranlagen) transportiert oder direkt in Gewässer, in diesem Zusammenhang als Vorfluter bezeichnet, eingeleitet. ( Jedoch bedarf es einer Genehmigung & mind. Grobklärung. Zu meist wird aber nur das Regen & Schmelzwasser direkt eingeleitet. Vorraussetzung ist hier für ein Trennsystem " Schmutz & Regenwasser seperat " )

 

Kanalisation deckt sich teilweise mit dem Begriff Entwässerungsanlage (gem. DIN EN 752-1:1995 … ein System von Rohren und Zusatzbauten zur Ableitung von Schmutzwasser- und/oder Regenwasser zu einer Senkgrube, Kanalisation oder sonstigen Entsorgungseinrichtung …)

 

Vielfach werden auch natürliche Gewässer, die eine Ortschaft durchfließen, kanalisiert, indem sie in die Kanalisation eingeleitet oder in einem gesonderten Kanal unteridisch durch die Ortslage geführt werden.

 

 

Am Ende vom Kanal zur Kläranlage. Das Schneckenpumpwerk / Hebewerk.

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Am Ende vom Kanal zur Kläranlage. Das Schneckenpumpwerk / Hebewerk.

Systematischer Aufbau des Hebewerkes/Schneckenpumpwerkes.

Definierungen / Differenzierungen

Nach dem Abfluss unterscheidet man folgende Entwässerungssysteme:

 

Mischsystem (Mischkanalisation)

 

Haus-, Industrie, Landwirstschaft und Niederschlagsabwässer werden gemeinsam in einem Kanal abgeführt.

 

Modifizierte Mischkanalisation

 

Schmutzwässer sowie behandlungsbedürftige Niederschlagsabwässer werden zusammen in einem Kanal abgeführt. Nicht behandlungsbedürftige Niederschlagsabwässer werden vor Ort versickert oder direkt oder indirekt in ein Gewässer ( Vorfluter ) abgeleitet.

 

Trennsystem (Trennkanalisation)

 

Schmutzwässer werden in einem Kanal abgeführt, Niederschlagsabwässer in einem separaten Kanal. Dabei ist es oft so, das der Regenwasserkanal & Schmutzwasserkanal parallel verlaufen, jedoch höhenversetzt verlegt sind. Regenwasserkanäle sind meist höher gelegen als die Schmutzwasserkanäle.

 

 

Wegen der in der Regel geringen Schmutzfracht von Regenwässern werden diese meistens direkt oder indirekt (etwa über Regenwasserrückhaltebecken) in Gewässer eingeleitet und nicht in Kläranlagen behandelt.

 

( Grund hier für sind steigende Kosten durch nicht behandlungsdürftiges Wasser & Überfrachtung / Auslastung der Kläranlage, wofür diese meistens nicht ausgelegt sind & Regenereignisse zu unregelmäßig auftreten! )

 

Sonderverfahren

 

Bei abgelegenen Gebäuden oder Siedlungen ( Oft auf dem Land ) können, abhängig von Abwasseraufkommen und -beschaffenheit, auch Druck- oder Vakuumentwässerungsverfahren und Speicherung in abflusslosen Sammelgruben mit Entsorgung durch Fahrzeuge zur Entsorgung der Abwässer verwendet werden.

 

Auch bei der örtlichen Abwasserreinigung durch Kleinkläranlagen (Tropfkörper, Tauchkörper, Belebtschlammverfahren, Pflanzenkläranlagen und Rieselfelder (Abwasserverrieselung)) sind Zuleitungskanäle erforderlich.

 

In Deutschland überwiegt bis heute die Mischkanalisation, mit der etwa 60 % der Siedlungsgebiete aller Einwohner entwässert werden. Beim Neubau von Anlagen wird vor allem in Wohngebieten aber meistens die Trennkanalisation verwandt.

 

Auch wandelte sich die Entwässerungskonzeption in den letzten Jahren. Von der ableitungsorientierten Sicht und im Sinne einer wirtschaftlichen und ökologischen Sichtweise gewinnt die dezentrale Regenwasserversickerung vor Ort zunehmend an Bedeutung.

Kanalschutt
Kanalreinigung Schutt

Ich damals in der Ausbildung im Kölner Rhein-Düker

Kanalschutt aus einer Länge von 100m

Schutt zu Anfang